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drömeln

dörmeln, drömmeln sich Zeit nehmen, etwas langsam machen, sich nicht beeilen Wenn der weiter so drömelt, werd ich noch verrücktDrömel doch nich so! Im Ruhrgebiet schickte man die Kinder mit dieser Mahnung zum Bäcker: Kind, hol zum Kaffee mal schnell ein paar Teilchen vom Bäcker, aber nich widder drömmeln. dörmelich/drömelich langsam, zögerlich (auch geistig abwesend, tagträumend) Nu sei doch nich so dörmelich, dat is ja nich zum Aushalten. Ein Drömel oder Drüemel bezeichnet einen Menschen an dem alles vorbei geht.
Man drömelt in den Mundarten des zentralen Rheinlands, dagegen dörmelt man im Bergischen Land eindörmeln einschlafen, einnicken, kurz einschlafen Bei Rosamunde Pilcher dörmel ich immer ein, so langweilig ist das.

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Bearbeiter: Dr. Karl-Heinz Schumacher (Aachen), Gabi Kammermeier (Krefeld), G. (Velbert), Claudia Böhmer (Mechernich), Agnes Tappe (Essen)

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